Wie wir Operating Models gestalten
Der Ansatz verbindet Strategie, End-to-End-Prozesse, Organisationsstruktur, Daten und Technologie zu einem konsistenten digitalen Operating Model, das sowohl ambitioniert als auch im Alltag nutzbar ist.
Ein kleines Eingeständnis: Frameworks gibt es genug, was oft fehlt, ist eine Methode, die strategische Ambition und organisatorische Realität zusammenbringt. Genau dafür haben wir den Digital Operating Blueprint entwickelt.
Die Schritte unseres Ansatzes im Detail
Die Digital Operating Blueprint Methodik folgt einem klaren Ablauf, der genügend Struktur für Orientierung bietet und zugleich Raum lässt, auf Ihre spezifische Organisation, Kultur und bestehende Programme einzugehen.
Strukturierte Diagnose Ihres Betriebsmodells
Vom Strategiebild zur gelebten Struktur
Leonie Hartmann
Lead Consultant digitale Operating Models
Phase eins
Strategie schärfen und Ist-Bild erfassen
Phase zwei
Zielbild und Designoptionen erarbeiten
Auf Basis der Analyse entwickeln wir gemeinsam mit einem interdisziplinären Kernteam mehrere Zielbildvarianten. Wir definieren End-to-End-Prozesse, Rollen, Governance-Elemente und die Rolle von Plattformen und Shared Services. Mithilfe von Vergleichsbildern aus ähnlichen Organisationen diskutieren wir Alternativen, machen Trade-offs transparent und einigen uns auf ein priorisiertes Zielbild, das sowohl Ambition als auch Umsetzbarkeit berücksichtigt.
Phase drei
Roadmap, Piloten und Steuerung gestalten
Phase vier
Einführung begleiten und Modell weiterentwickeln
In der Umsetzung begleiten wir Führungsteams und Schlüsselrollen beim Übergang in das neue digitale Operating Model. Wir moderieren zentrale Gremien in der Startphase, unterstützen beim Zuschnitt von Rollen, etablieren Entscheidungsroutinen und schaffen Formate für Rückmeldungen aus den Teams. Auf Basis dieser Erfahrungen werden Zielbild und Roadmap gezielt nachgeschärft, ohne den übergeordneten Rahmen ständig neu zu verhandeln.
Grundprinzipien unserer Arbeitsweise
Geschäftsorientiert statt technikgetrieben denken
Ein digitales Operating Model ist kein Selbstzweck, sondern soll Ihre Geschäftsziele unterstützen. Deshalb starten wir nicht bei der Tool-Landschaft, sondern bei Wertströmen, Kundenerwartungen und den Prioritäten des Managements. Erst wenn klar ist, welche Ergebnisse für Ihr Geschäft zählen, leiten wir daraus Rollen, Governance, Servicearchitektur und Plattformanforderungen ab. Technologie wird so gezielt eingesetzt, statt als isolierter Modernisierungstreiber zu wirken, und jede Strukturentscheidung lässt sich auf eine geschäftliche Fragestellung zurückführen.
End-to-End und bereichsübergreifend arbeiten
Wir betrachten Business, IT und Shared Services als Teile eines gemeinsamen Systems. In Design-Sessions sitzen daher bewusst Menschen aus verschiedenen Einheiten zusammen. Wir machen Spannungen sichtbar, statt sie zu glätten, und vergleichen unterschiedliche Arbeitsweisen strukturiert. So entsteht ein digitales Operating Model, das End-to-End-Verantwortung ernst nimmt und nicht an Abteilungsgrenzen haltmacht. Der Anspruch lautet: so viel Standardisierung wie nötig, so viel Freiraum wie sinnvoll, immer entlang der Wertschöpfung.
Mit Mustern arbeiten, nicht mit Schablonen
Vom Papier in die tägliche Praxis kommen
Ein Operating Model entfaltet seine Wirkung im Alltag: in Meetings, Übergaben, Eskalationen und Routinen. Deshalb endet unsere Arbeit nicht beim Zielbild. Wir denken von Beginn an in Piloten, Lernschleifen und Entscheidungsroutinen. Fehler und Anpassungen sind einkalkuliert, nicht peinliche Ausnahmen. So kann sich das digitale Operating Model weiterentwickeln, ohne bei jeder Anpassung seine Klarheit zu verlieren.
Bewusste Kompromisse statt vermeintlicher Perfektion
Transparenz über Trade-offs ist zentral. Jedes Design bringt Vorteile und Nachteile mit sich: mehr Klarheit kann zu zusätzlichen Abstimmungen führen, zentrale Plattformen sparen Aufwand, reduzieren aber Spielräume. Wir benennen diese Spannungen explizit und unterstützen Sie dabei, bewusste Entscheidungen zu treffen. So wissen alle Beteiligten, warum das digitale Operating Model aussieht, wie es aussieht, und welche Konsequenzen damit verbunden sind.
Typischer Projektverlauf
Jede Zusammenarbeit folgt einem wiederkehrenden Muster, wird aber auf Ihren Kontext zugeschnitten. Die folgende Übersicht zeigt typische Phasen und Meilensteine eines Projekts mit der Digital Operating Blueprint Methodik.
Projektstart und Rahmenklärung
In der ersten Phase wird die Grundlage für das Projekt gelegt. Die Organisation und Lagopiuprote verständigen sich auf Ziele, Scope, zentrale Stakeholder und Rahmenbedingungen. Es werden Projektstruktur, Kommunikationswege und Entscheidungsroutinen vereinbart. Erste Daten- und Dokumentensammlungen starten, Interviewpartnerinnen und -partner werden benannt und die Planung für Workshops abgestimmt. Ziel dieser Phase ist Klarheit darüber, was das Vorhaben leisten soll und wie Fortschritt sichtbar gemacht wird.
Diagnose und Ist-Bild
Anschließend erfolgt die vertiefte Analyse des bestehenden Betriebsmodells. Interviews, Dokumentenanalysen und gemeinsame Sessions mit Fachbereichen, IT und Shared Services machen Wertströme, Rollen, Plattformlandschaft und Governance sichtbar. Die Ergebnisse werden zu einem konsolidierten Ist-Bild verdichtet, das Spannungsfelder, funktionierende Muster und offene Fragen klar benennt. Dieses Bild dient als Referenzrahmen für alle weiteren Designschritte und wird mit dem Kernteam abgestimmt.
Zielbild und Designentscheidungen
Auf Basis der Diagnose entwickelt das gemeinsame Projektteam Varianten für das zukünftige digitale Operating Model. In mehreren Schleifen werden End-to-End-Prozesse, Rollen, Gremien und die Rolle von Plattformen und Shared Services definiert, verglichen und priorisiert. Am Ende dieser Phase liegt ein abgestimmtes Zielbild mit dokumentierten Annahmen und Trade-offs vor, ergänzt um erste Ideen für Piloten und Umsetzungsschritte.
Pilotierung und Weiterentwicklung
In der letzten Phase wird das Zielbild in eine konkrete Umsetzungsroadmap übersetzt und schrittweise eingeführt. Pilotbereiche starten, neue Rollen werden besetzt, Gremien etabliert und Routinen getestet. Feedback aus den Teams fließt in die Weiterentwicklung des digitalen Operating Models ein. Nach und nach entsteht ein stabiler Rahmen, der weitere Initiativen leitet und zugleich genügend Flexibilität bietet, um auf veränderte Anforderungen reagieren zu können.
Ihre Situation mit unserem Ansatz abgleichen
Sie wissen, dass sich Ihre Organisation verändern muss, doch der Weg dorthin ist noch unscharf. Mit der Digital Operating Blueprint Methodik übersetzen wir gemeinsam mit Ihnen strategische Ziele in ein konkretes digitales Operating Model – mit klaren Rollen, End-to-End-Prozessen, Governance und einem realistischen Einführungsplan. In einem kompakten Austausch klären wir, wo Sie heute stehen, welche Strukturfragen bereits entschieden sind und wo Sie Orientierung wünschen. Auf dieser Basis skizzieren wir, wie sich unsere Methodik auf Ihre Organisation übertragen lässt und welche Schritte sinnvoll als Erstes angegangen werden können, ohne laufende Initiativen zu blockieren.
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