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Ressourcen für Sie

Diese Sammlung bündelt Glossar, Praxisartikel, Mini-Fallstudien und kompakte Vorlagen rund um digitale Operating Models. Ziel ist nicht Vollständigkeit, sondern Orientierung: Sie sollen schneller zu einer gemeinsamen Sprache kommen und strukturierte Gespräche in gemischten Teams führen können.
Leonie Aktualisiert

In unseren Ressourcen geht es nicht um Hochglanzversprechen, sondern um pragmische Einblicke in digitale Operating Models. Sie finden Vergleiche, Checklisten und Denkanstöße, die Sie direkt in Gesprächen mit Business, IT und Shared Services nutzen können.

8 Artikel
Tobias Stand
Viele Organisationen starten mit unklaren Begriffen und verstreuten Dokumenten. Die hier bereitgestellten Skizzen und Strukturbilder helfen Ihnen, Wertströme, Governance und Plattformrollen auf einer Seite darzustellen und gemeinsam zu diskutieren.
3 Vorlagen
Mira
Die Beispiele und Mini-Fallstudien zeigen typische Muster aus Projekten: etwa wie Shared Services in ein digitales Operating Model eingebettet werden oder wie End-to-End-Prozesse über mehrere Einheiten hinweg sichtbar gemacht werden können.
5 Usecases
Aktuelle Beiträge und Whitepaper geben Einblick in typische Fragen rund um digitale Operating Models – von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Verankerung in Governance und Alltag.

Aktuelle Einblicke und Artikel

Praxis

Schnelles Assessment Ihres digitalen Operating Models

Viele Organisationen diskutieren über Zielbilder, ohne den aktuellen Zustand ihres digitalen Operating Models wirklich zu kennen. Dieser Beitrag beschreibt einen strukturierten Ansatz für ein kurzes Assessment: Welche Fragen helfen, Wertströme, Rollen, Governance und Plattformlandschaft zu erfassen, ohne in monatelange Analyse zu verfallen. Sie erhalten eine einfache Vergleichsmatrix, mit der Sie typische Muster und Spannungsfelder sichtbar machen können.

Governance

Governance für digitale Operating Models gestalten

Entscheidungen rund um Plattformen, Prozesse und Services verlaufen oft unsichtbar in Hinterzimmern. Der Artikel zeigt, wie ein schlankes Governance-Modell aufgebaut wird, das Business, IT und Shared Services einbindet, ohne den Alltag mit Gremien zu überladen. Anhand eines Vergleichs einfacher Varianten werden Rollen, Entscheidungstypen und typische Stolpersteine dargestellt, inklusive konkreter Fragen für Ihre nächste Governance-Diskussion.

Wertströme

End-to-End-Wertströme praktisch sichtbar machen

End-to-End-Wertströme sind ein zentrales Element vieler Operating-Model-Ansätze, bleiben in der Praxis jedoch oft abstrakt. Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, wie Sie in gemischten Teams Wertströme identifizieren, visualisieren und mit Rollen, KPIs und Plattformen verknüpfen. Ein kleines Beispiel illustriert, wie dadurch Engpässe in Shared Services und an Schnittstellen zwischen Fachbereichen und IT sichtbar werden.

Shared

Shared Services im digitalen Operating Model

Shared Services geraten schnell in die Rolle des vermeintlichen Bremsklotzes. Der Artikel beleuchtet, wie zentrale Einheiten im digitalen Operating Model positioniert werden können: Welche Leistungen sinnvoll gebündelt werden, wie Schnittstellen beschrieben und Service Levels formuliert werden. Zudem zeigt er, wie sich die Zusammenarbeit mit Produktteams und Fachbereichen über klare Rollen und Routinen verbessern lässt.

Plattform

Plattformrollen und Verantwortungen klären

Plattformen versprechen Wiederverwendbarkeit und Skaleneffekte, erzeugen aber ohne klares Operating Model neue Abhängigkeiten. In diesem Beitrag wird beschrieben, wie technische Fähigkeiten, Rollen und Governance rund um Plattformen zusammenspielen sollten. Ein Vergleich verschiedener Organisationsvarianten zeigt, wie Produktteams, Plattformteams und Shared Services zusammenarbeiten können, ohne Verantwortung zu verwischen.

Change

Veränderung im Operating Model verankern

Ein digitales Operating Model bleibt wirkungslos, wenn es nicht im Alltag ankommt. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Verankerung: Welche Kommunikationsformate helfen, Zielbilder verständlich zu machen, wie Piloten gestaltet werden können und welche Routinen dafür sorgen, dass Erfahrungen systematisch in die Weiterentwicklung des Modells einfließen. Sie erhalten eine einfache Checkliste für Ihre nächste Veränderungswelle.

Praktische Tipps für Ihre nächsten Schritte

Nutzen Sie diese kompakten Hinweise, um Diskussionen in gemischten Runden zu strukturieren und Schritt für Schritt ein tragfähiges digitales Operating Model zu entwickeln.

Ist- und Soll-Bild auf einer Seite halten

Starten Sie jede Diskussion über Ihr digitales Operating Model mit einem einfachen Vergleich: Wie arbeiten wir heute entlang eines ausgewählten Wertstroms, und wie sähe ein idealer Ablauf aus Sicht von Kundinnen, Teams und Shared Services aus. Dokumentieren Sie Unterschiede auf einer Seite, statt in umfangreichen Präsentationen, und nutzen Sie diese Übersicht als roten Faden für weitere Strukturentscheidungen.

Entscheidungspunkte sichtbar machen

Bevor Sie Rollen im digitalen Operating Model umschneiden, halten Sie fest, welche Entscheidungen heute wo getroffen werden. Listen Sie typische Entscheidungssituationen auf und ordnen Sie ihnen Personen, Gremien und Datenquellen zu. So erkennen Sie, wo Verantwortlichkeiten unklar sind und welche Anpassungen wirklich nötig sind, statt nur Titel und Organigramme zu verändern.

Plattformen mit Wertströmen verbinden

Nutzen Sie eine einfache Tabelle, um Plattformen und zentrale Services gegen Ihre Wertströme zu spiegeln. Markieren Sie, welche Einheiten welche Fähigkeiten bereitstellen und wo Doppelstrukturen existieren. Diese Übersicht hilft, Bündelungspotenziale zu identifizieren und zu entscheiden, welche Services sich als Shared Services eignen und wo Nähe zu Produktteams wichtiger ist.

Mit gezielten Piloten lernen

Planen Sie bei der Einführung eines neuen digitalen Operating Models bewusst zwei bis drei Piloten ein, die unterschiedliche Bereiche abdecken. Definieren Sie vorab, welche Fragen die Piloten beantworten sollen und wie Rückmeldungen in die Weiterentwicklung des Modells einfließen. Dokumentieren Sie Erkenntnisse knapp, aber konsequent, damit sie später für andere Bereiche nutzbar sind.

Gremien konsequent schärfen

Stellen Sie sicher, dass Governance-Strukturen nicht nur auf dem Papier existieren. Legen Sie feste Termine, Teilnehmende, Entscheidungsbefugnisse und Eingangsunterlagen für zentrale Gremien fest. Überprüfen Sie nach einigen Zyklen, welche Entscheidungen dort tatsächlich getroffen wurden und passen Sie Mandate an, wenn Themen regelmäßig an anderen Stellen entschieden werden.

Modell an Alltagssituationen messen

Vergleichen Sie regelmäßig Ihr digitales Operating Model mit realen Alltagssituationen: Eskalationen, Projektstarts, Service-Störungen. Fragen Sie, ob Rollen, Prozesse und Governance so greifen, wie sie beschrieben sind. Wo Lücken sichtbar werden, passen Sie das Modell an, statt informelle Ausnahmen zu institutionalisieren, die langfristig neue Komplexität erzeugen.

Glossar

Begriffe rund um Ihr Operating Model

Dieses Glossar richtet sich an Führungskräfte und Fachleute, die täglich über Strukturen, Prozesse und Plattformen sprechen, aber nicht jede Spezialvokabel aus Organisationslehre oder IT-Architektur parat haben. Ziel ist eine gemeinsame Sprache, mit der gemischte Teams ihr digitales Operating Model diskutieren können.
Organisation

Digitales Operating Model

Ein Operating Model beschreibt, wie eine Organisation ihre Leistungen tatsächlich erbringt: welche Wertströme im Mittelpunkt stehen, wie Aufgaben auf Einheiten verteilt sind, welche Rollen Entscheidungen treffen und wie Prozesse, Daten und Technologie zusammenspielen. Es ist damit die praktische Übersetzung der Strategie in Aufbau-, Ablauforganisation und Steuerungslogik und dient als Referenzrahmen für Projekte und Initiativen.

Prozess

End-to-End-Wertstrom

Ein Wertstrom beschreibt die Gesamtabfolge von Aktivitäten, mit denen aus einem Kundenbedürfnis oder einer internen Anfrage ein nutzbares Ergebnis entsteht. Er reicht typischerweise über mehrere Abteilungen hinweg und betrachtet den Fluss von Informationen, Entscheidungen und Arbeitsschritten. In digitalen Operating Models bilden Wertströme die Grundlage, um Verantwortlichkeiten, Kennzahlen und Verbesserungsinitiativen End-to-End auszurichten.

Governance

Governance-Modell

Ein Governance-Modell legt fest, wie Entscheidungen vorbereitet, getroffen und nachgehalten werden. Es beschreibt Gremien, Rollen, Entscheidungskompetenzen, Eskalationspfade und Regeln für Transparenz. Im Kontext digitaler Operating Models klärt es insbesondere, wie Business, IT und Shared Services gemeinsame Prioritäten setzen, Plattformen steuern und Zielkonflikte strukturiert bearbeiten.

Architektur

Capability Map

Eine Capability Map ist eine strukturierte Übersicht über die Fähigkeiten, die eine Organisation benötigt, um ihre strategischen Ziele zu erreichen. Sie abstrahiert von konkreten Abteilungen oder Systemen und fokussiert auf das, was die Organisation können muss, zum Beispiel Kunden betreuen, Daten auswerten oder Services betreiben. Capability Maps helfen, Verantwortlichkeiten, Investitionen und Plattformen entlang von Fähigkeiten statt entlang historischer Strukturen zu planen.

Organisation

Shared Services Einheit

Shared Services sind zentral gebündelte Leistungen, die von mehreren Bereichen einer Organisation genutzt werden, etwa HR-Services, IT-Support oder Finanzservices. In digitalen Operating Models übernehmen sie häufig wiederkehrende, standardisierbare Aufgaben, damit Fachbereiche und Produktteams sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können. Entscheidend ist eine klare Beschreibung von Leistungen, Schnittstellen, Service Levels und Verantwortlichkeiten.

Prozess

Zielbild Operating Model

Ein Zielbild ist eine bewusst vereinfachte, aber konsistente Beschreibung eines angestrebten zukünftigen Zustands. Im Kontext eines digitalen Operating Models zeigt es, wie Wertströme, Rollen, Prozesse, Governance und Plattformen idealerweise zusammenspielen sollen. Es dient als Orientierung für Entscheidungen und Roadmaps, ohne jedes Detail vorwegzunehmen, und wird im Projektverlauf schrittweise konkretisiert und überprüft.

Governance

Steuerungsmodell Organisation

Ein Steuerungsmodell beschreibt, wie eine Organisation ihre Leistungen und Veränderungen plant, überwacht und anpasst. Es umfasst Kennzahlen, Planungszyklen, Review-Formate, Entscheidungsforen und Eskalationsmechanismen. In digitalen Operating Models verbindet das Steuerungsmodell operative Signale aus Teams mit Managemententscheidungen, damit Anpassungen nicht zufällig, sondern entlang klarer Routinen erfolgen.

Architektur

Digitale Plattformstruktur

Eine Plattform ist eine technische und organisatorische Grundlage, auf der mehrere Produkte, Services oder Prozesse aufsetzen. Sie stellt wiederverwendbare Funktionen, Daten und Schnittstellen bereit. In digitalen Operating Models ist wichtig, nicht nur die Technologie, sondern auch Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsregeln rund um die Plattform zu definieren, damit sie nachhaltig betrieben und weiterentwickelt werden kann.

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To
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Leonie H., Tobias K., Mira S. aktuelle Abonnenten +128

“Die kompakten Updates helfen, Diskussionen im Führungskreis zu strukturieren, ohne mit theoretischen Modellen zu überfrachten.”

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